Der Arbeitsplatz muss sich vom privaten Office zum Meeting Room, zum Produktions Space und zum Podcast Studio verwandeln lassen.

Folgend auf den Trend Realtime Room, muss es auch um die Transformierbarkeit gehen. Um den Umbau des Arbeitsplatzes in verschiedene Aktionsbereiche. Folgend auf den Trend des aktivitätsbasierten Arbeitens, der uns schon seit einigen Jahren begleitet. Vom Fraunhofer-Institut als Multispace-Konzept verbreitet, wurden schon viele Unternehmen damit glücklicher gemacht. Dies ist nun die logische Konsequenz daraus. Nicht mehr den Raum wechseln, sondern ihn einfach verwandeln.

Als Verwandlungskünstler verändert der Raum komplett seine Funktion.

Susanne Busshart

Multi Space wurde bisher so umgesetzt, dass man irgendwo in der Bürofläche den Ort zum Arbeiten finden konnte, der zu der derzeitigen Aufgabe des Mitarbeiters gepasst hat. Dies geht nun einen Schritt weiter. Man kann den eigenen Arbeitsplatz so transformieren, dass er zur eigenen aktuellen Aufgabe passt. So kann der Mitarbeiter sich auf verschiedene Aufgaben konzentrieren, wenn er sich ein Private Office kreiert hat. Er kann aber auch Leute zu sich einladen, wenn er etwas besprechen muss. Er schafft sich also seinen eigenen Meetingraum. Die Chance vor Ort zu produzieren kann geschaffen werden, wenn sich der Mitarbeiter ein Produktions Space einrichten kann. Eine weitere Wandelbarkeit kann in Richtung Audio gehen, wo der Mitarbeiter gar seinen Arbeitsplatz zu einem Podcast Studio umbauen darf.

Das heißt aber auch, dass die Möbel mitspielen müssen. Dem allgemeinen Trend folgend, dass es immer mehr um agile Räume geht, sollten die Möbel ohnehin leicht sein, auf Rollen, ergonomisch, multifunktional und in unserer Zeit natürlich auch nachhaltig.